Beruflicher Lebenslauf - Stationen und Schwerpunkte - der Weg von 1986 bis 2021


Datum der letzten Aktualisierung: 25.Juli 2021


Ich, Thomas Friederich, Jahrgang 1956, stamme aus Karlsruhe und wuchs in Bayern und in Baden-Württemberg auf.

Ausbildung

Ich studierte an der damaligen Universität (TU) Karlsruhe, dem heutigen KIT, Maschinenbau mit den Schwerpunkten CAD/Rechneranwendung im Maschinenbau, Werkstoffkunde, Umweltschutzverfahrenstechnik/Kerntechnik und Regenerative Energietechnik.
Abschluss als Diplomingenieur im Frühjahr 1986, fast genau am Tage der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.


Zeit als angestellter Ingenieur

Meine beruflichen Stationen, Arbeitsbereiche und Spezialisierungen in den Jahren 1986 bis 2002:

Neben der Filtertechnik und der Kerntechnik erwarb ich Qualifikationen in Explosionsschutz, Brandschutz, Strahlenschutz und Arbeitsschutz. Ich war für zwei Jahre als Umweltschutzbeauftragter und Strahlenschutzbeauftragter eines Ingenieurbüros bestellt.
In der gesamten Zeit lebte ich in Eppingen - seit 1993 arbeitete ich überwiegend und ab 1996 vollständig in eigenen Büroräumlichkeiten, zu meinen Zeiten als Vertriebsingenieur auch als "Vertriebsbüro" bezeichnet.

Berufliche Selbständigkeit ab dem Jahr 2002

Nach 15 Jahren Berufserfahrung als Angestellter folgte im Frühjahr 2002 der Weg in die Selbständigkeit als Einzelunternehmer d.h. als Einmann-Ingenieurbüro.
Zeitweise mit einem zweiten regionalen Standbein in Burghausen bzw Altötting (sogenanntes "Chemiedreieck Bayern").
In diese "bayrische Zeit" 2003 bis 2007 fällt der Erwerb der Zusatzqualifikation als Coach und Berater unter dem Namen "Janus-Concept" (welcher gemäß der antiken Gottheit Janus für das Überschreiten von Grenzen und für Veränderungen steht).
Die Tätigkeit als Coach wurde ab 2005 ausgeübt und es erfolgten die ersten Beratungen bei der Unterstützung von Existenzgründern.
Ebenso kamen nun die ersten internationalen Kundenaufträge. Hierzu gehörten neben Deutschland die Länder Benelux, Amerika, Frankreich, Spanien, Österreich, Schweiz sowie Geschäftsanbahnungen in Russland.
Neben Aufträgen aus dem Bereich von Engineering und Projektierung übernahm ich auch Aufgaben als stv. Geschäftsführer eines größeren Ingenieurbüros, in der EDV-Administration, im Personalmanagement (Recruiting einerseits und Personalvermittlung andererseits), internationale mehrsprachige Projektkoordination, wie auch im internationalen Vertrieb.
Im Ingenieurbereich führte ich die ersten Aufträge im Bereich Basic-Engineering wie auch Detailengineering inkl Umsetzung bis zur Inbetriebnahme von Komplletten Industrieanlagen durch.
In den Jahren 2008 bis 2010 verlagerte sich der Schwerpunkt auf technische Dokumentationen, As-Built-Anlagenaufnahmen, Technische Fachübersetzungen in Englisch und Französisch und immer mehr Projekte aus dem Umfeld von Chemie, Energietechnik, regenerativer Energietechnik und auch Pharma.
Mit einer Ausnahmegenehmigung als Einzelunternehmer erwarb ich mir auch die "IHK-Ausbilderqualifikation" und war 2007/2009 Ausbildungsbetrieb im Bereich Technisches Zeichnen.

Firmengründung in Frankreich

Im Jahr 2011 gründete ich ein französisches Ingenieurbüro, das "Bureau d`études d`ingénierie FRIEDERICH SARL" im benachbarten Elsass. Diese Unternehmung entstand aus meinem Engagement für die deutsch-französische Zusammenarbeit in der sogenannten PAMINA-Region (Strasbourg, Karlsruhe, Landau). Die Schwerpunkte des Unternehmens waren das Erstellen technischer Dokumentationen (Aufmaß, R&I-Schemata, Technische Beschreibungen, technische Fachübersetzungen - auch mehrsprachig) in den Branchen (regenerative) Energietechnik, Chemieanlagen und Pharma. Es gabe einige beachtliche größere Aufträge für international aufgestellte, auch französische, Konzerne und zudem auch die Durchführung von Engineering-Aufgaben für richtungsweisende Projekte in der regenerativen Energietechnik (Power to Gas).
Wobei ein Kundenschwerpunkt in Frankreich sich aber gerade nicht stabil entwickeln konnte.
Stattdessen führten die Wege nach Russland, Norddeutschland, und zunehmend in die Metropolregion Rhein-Neckar.

Der berufliche Weg zurück nach Deutschland

Aufgrund von Stagnation und einiger Rückschläge in Frankreich kam ab 2016 der Entschluss, den räumlichen Aufgabenschwerpunkt und den Kundenfokus Zug um Zug wieder zurück nach Deutschland zu verlegen - zunächst nach Rheinland-Pfalz.
Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten ergab sich ab 2018 eine sehr positive Geschäftsentwicklung, welche Mitte 2019 zur Überführung der selbständigen Tätigkeit als Einzelunternehmer in eine Neugründung, der "Friederich-Logistik UG (hb)" führten. Diese wurde im Dezember 2019 rückwirkend auf den Gründungszeitpunkt wieder nach Eppingen verlegt, dem Ausgangsort meiner Ingenieur-Tätigkeit.
Die positive Entwicklung des Ingenieur-Unternehmens, welches bereits im ersten halben Jahr einen Zuwachs von 30 Prozent Umsatz im Vergleich zu den Vorjahren und nochmal soviel zum Vor-Halbjahr erwirtschaften konnte, wurde durch den plötzlichen Ausbruch der CORONA-Pandemie ausgebremst. Buchstäblich über Nacht entfiel Mitte März 2020 der Großteil des Auftragsbestandes.
Dessen ungeachtet habe ich nun als zweites Unternehmen die seit 2005 ausgeübte Tätigkeit als Coach und Berater in Eppingen in Form einer UG etabliert. Im Januar 2021 erfolgte nun auch die Eintragung von "Janus-Concept UG (hb)" beim Registergericht Stuttgart. Dieses Unternehmen wird auf einer eigenen Website vorgestellt.

Perspektive - Ziele

Noch ist die wirtschaftliche CORONA-Krise für mich nicht überstanden.
Zeitgleich eskalieren weltweit und auch in Deutschland/Europa die Auswirkungen des Klimawandels.
Es besteht dringender Handlungsbedarf im Ausbau der regenerativer Energietechniken - aber auch in der Anpassung der bestehenden technischen Infrastruktur - d.h. den Bestands-Industrieanlagen.
Durch die Kombination der Bereiche "Ingenieurtechnik" und "Beratung und Coaching von Personen und Unternehmen" an Scheidewegen und in Krisen soll aus der Krise eine Chance werden.
Seit mehr als 2 Jahren liegt dabei für mich selbst der regionale Schwerpunkt nicht mehr in der Dreiländer-Region PAMINA, sondern in der durch die Mitgliedschaften beider Unternehmen bei TRION-Climate e.V. gekennzeichneten deutsch-französischen-schweizerischen Zusammenarbeit mit Fokus auf die länderübergreifende Region um Basel (einschliesslich Oberrhein, Jura, Baden-Württemberg und Grand-Est).
Mit dem Aktionsfokus "Klimaschutz", "Umweltschutz" und "regenerative Energietechnik" und verwandte Bereiche.
Dies ist mein ganz persönliches Engagement, ausgehend von den frühen Jahren, als ich am KIT zum ersten Mal mit den Vorlesungsfächern "Erneuerbare Energietechniken", Strahlenschutz, Schadstoffausbreitung und ähnlichen in Berührung kam und erkannte, dass Ingenieurtechnik und Umwelt/Klima sich in unserer Gesellschaft und Industrienation gegenseitig bedingen.
Den heutigen Herausforderungen stelle ich meine jahrzehntelange Berufserfahrung und mein aktuelles Handeln zur Verfügung.