Ausgeführte Projekte und Aufträge


2015

Arbeitsbeispiel - neutralisiert: Für die umwelttechnische Beurteilung einer Chemiefabrik wurde der ENTWURF eines Blockschaltbildes erstellt, aus welchem die wichtigsten zur Anwendung kommenden Verfahren und Produktionslinien, die am meisten relevanten eingesetzten Produktionsstoffe, die Vernetzung der Prozesse untereinander, der Produkte-Output, die Hilfsstoffe und die anfallenden Abfallarten sowie die Abwasser-Reinigung und die Abluftreinigung dargestellt wurden.

Berücksichtigt wurden auch Prozesse, die Anforderungen an den EX-Schutz und erhöhte Brandgefahren mit sich bringen, sowie wassergefährdende Anlagenteile und die Schadstoffbelastung der Abluft.

Das hier dargestellte Schaubild und Ausgangsschema kann anschliessend mit Produkt- und Stoffströmen ergänzt werden. Und dient sodann zur systematischen Gutachtenerstellung.

Das Prozedere kann Eingang finden in die betriebswirtschaftliche und umweltrechtlichen Überlegungen, wie sie zum Beispiel für eine Standortwahl bei Fabrik-Neuplanung oder bei Fragen der Standortbeibehaltung oder Standortverlegung von Betrieben innerhalb von oder angrenzend an Ortschaften üblich sind.

Das vorliegende Schaubild ist ein anschauliches Arbeitsbeispiel aus einem Auftrag in der Praxis. Es wurde jedoch aus Vertraulichkeitsgründen neutralisiert und abgeändert.


2014 - April

Erfolgreicher Abschluss des Auftrages KP PENTAPLAST Montabaur


Das Bild zeigt Kühltürme und Pumpen in industriellen Kühlkreisläufen der Kunststoff-Folienfertigung

Über den Zeitraum von einem halben Jahr führten wir die Dokumentationsarbeiten der primären und sekundären Kältekreisläufe für alle drei Kühlturmanlagen des Kunststoff-Folienherstellers KLÖCKNER-PENTAPLAST durch. (Insgesamt dreistufige Temperaturkreisläufe).

Die Sekundärkreisläufe umfaßten die verschiedenen Kältemaschinen in den Produktionsgebäuden und die Verrohrungen mit den unterschiedlichen Folienmaschinen. Erfasst wurden Pumpen, Leitungen und wesentliche Armaturen, sowie die Verteiler auf den kalten und warmen Seiten.

Im Zuge dieser Arbeiten haben wir für den Kunden auch ein durchgängiges Bearbeitungs-System für die weitere Erstellung von solchen Dokumentationen erstellt.

Das erfolgreich erreichte Ziel war, dem Kunden Dokumentate für die weiteren Instandhaltungsplanungen an die Hand zu geben.


2013 - Mai

Projektstop beim Joint-Venture SEVERTAR

Der Auftrag zur Mitarbeit beim deutsch-russischen Jointventure SEVERTAR (RÜTGERS & SEVERSTAL) in Castrop-Rauxel und Dserschinsk / Tscherepowez (Russland) begann im November 2012 und hätte mindestens 1 Jahr dauern sollen. Nachdem der indische Konzern RAIN das Unternehmen RÜTGERS-Chemie von TRION gekauft hatte, erfolgte binnen weniger Monate der Projektstop.

Für die Dauer von 1/2 Jahr bis zu diesem Projektstop im Mai 2013 erledigte ich die Dokumentation und Zeichnungsprüfung sowie einige Konstruktionsarbeiten für die auf dem Gelände des russischen Stahlunternehmens SEVERSTAL in Tscherepowez (Oblast Wologda) geplante Naphtalen- und Bitumenanlage.

Die Auftragsbearbeitung fand in Nordrhein-Westfalen bei RÜTGERS-Chemie - in Zusammenarbeit mit UHDE Dortmund - und auch bei UHDE-Russland in Dserschinsk (Oblast Nischni Nowgorod) statt. Projektsprache war Englisch - ich habe aber auch ein wenig Russisch gelernt.


Das Bild zeigt eine solche Bitumenanlage bei RÜTGERS-Chemie in Castrop-Rauxel


2012 - November

Erfolgreiche Auftragsbeendigung nach 2 Monaten

Von einem großen PVC-Verarbeiter in Deutschland erhielten wir im Oktober den Folgeauftrag, R&I-Schemata zu verfeinern und spezielle Auszüge für den Anlagenumbau zu fertigen. Es geht um Flüssigkeiten und Schüttgüter bei der Fertigung von Kunststoffböden.

Für diesen Kunden hatte bereits das deutsche Ingenieurbüro in den Jahren 2008 und 2009 Schemata-Zeichnungen und Konzepte vom gesamten mehrgeschossigen Mischerhaus bis hin zu einer Büroeinrichtung erstellt. Bei dieser Gelegenheit wurden auch Layouts von Produktionsbereichen - und parallel dazu auch eine CAD-3D-Re-Engineeringarbeit in AUTODESK-Inventor für eine Beschickungsmaschine aus ca. 350 Bauteilen durchgeführt. Siehe die nachfolgenden Beispielbilder.


Bild-1 zeigt das Original-Bauteil und das CAD-Modell aus einer schon in 2008 erstellten Streuband-Beschickungsmaschine - Bauteil: Stachelwalze


Bild-2 zeigt einen Blick in die fördertechnischen Anlagen bei der Verarbeitung und beim Mischen von PVC-Kunststoff-Pulvern


Bild-3 zeigt das neu erstellte Schema der Anlage, welche ca. 300 Rohrleitungen und ca. 120 Behälter und Apparate umfaßt, welche symbolisch dargestellt und beschriftet wurden.


2012 - September
Auftrag für Biogasanlagen nach Frankreich abgeschlossen

Der Auftrag über die Übersetzung von Produktunterlagen für den französischsprachigen Markt für einen großen deutschen Biogasanlagenbauer konnte nach einer Bearbeitungszeit von wenigen Wochen abgeschlossen werden.

Wir freuten uns besonders über diesen ersten Auftrag im Bereich der "énergies renouvelables" für Frankreich. Neben den in die französische Sprache übersetzten Texten für die Biogasanlagen-Produktunterlagen erstellte das Team, bestehend aus einem deutschen Anlagenbau-Ingenieur, einer französischen Agraringenieurin und einer bilingualen Fachübersetzerin auch ein spezielles dt/frz. Wörterbuch (Fach-Glossar) für den Bereich Biogasanlagen.


2012 - August

Übernahme und kurzfristige Bearbeitung eines Auftrages für SEELAND - Logistik- und Transportunternehmen in Hamburg.

Die Aufgabe bestand darin, als Vorprüfung vor der Umsetzung der Maßnahmen die Einbringsituation für große Kraftwerkskomponenten wie z.B. Turbinen im Kraftwerksbau mit CAD zu simulieren. Im vorliegenden Falle bei den Kraftwerken im dänischen Roskilde und im schwedischen Kristianstad.

Das Bild zeigt als Beispiel eine solche Turbine mit Hebekran im Kraftwerksbau.


2012 Juni

Ein rund 3 Jahren dauernder Auftrag - die Erstellung der kompletten R&I-Schemata für die Spezial-Lackfabrik von ACTEGA (ALTANA-Konzern) in Grevenbroich bei Düsseldorf - geht zu Ende. Aus den ursprünglich geplanten ca. 6 Schemata wurden zuletzt rund 30 Stück.

Wir haben nahezu die komplette Fabrik im Bereich Lösemittel, Bindemittel und viele andere Produktionsstoffe und Hilfsstoffe dokumentiert. Dazu die Einrichtungen für Explosionsschutz und Luftreinhaltung. Die Zahl der erfassten Anlagenkomponenten beläuft sich auf eine Größenordnung von 10.000 Stück.

Das Bild zeigt sämtliche R&I-Schemata aneinandergefügt und miteinander zur Kontrolle verbunden. Das Raster beträgt 6 x 6 A0-Flächen und umfaßt die gesamte Lackfabrik. Alle wichtigen Medienleitungen sind erfaßt.


2011 - November

COFELY - Fertigstellung des Auftrages

Die COFELY GDF SUEZ mit Standort Lindau in Deutschland beauftragte uns (unser französisches Ingenieurbüro "Bureau d`études d`ingénierie FRIEDERICH SARL" in Haguenau im Mai 2011 kurz nach Gründung der SARL mit dem Reverse-Engineering in 3D von mehreren großen Schiffs-Kälteaggregaten für die FREMM-Fregatten (Schiffe mit einer Baulänge von nahezu 150 m) der französischen Marine.

COFELY war damit auch der erste neue Kunde aus einem französischen Konzern.

Im Rahmen dieser Arbeiten erstellten wir im 3-Personen-Team ein 3D-Modell mit AUTODESK-INVENTOR, welches sämtliche Bauteile eines solchen Aggregates enthält.

Daraus wurden vor Ort in Lindau die Werkstattzeichnungen für die Fertigung abgeleitet und die Aggregate gefertigt.

Danke COFELY - wir freuten uns über unseren ersten "französischen" Kunden.

Das Bild zeigt das abgabereife CAD-Modell auf dem Monitor unserer damaligen INVENTOR-Workstation.


2011 - August

Unser seit August 2010 laufender Auftrag bei SOLARFUEL in Stuttgart kommt planmäßig zum Abschluss.

Geliefert wurden in dieser Zeit vom Ingenieurbüro Friederich die Unterlagen zunächst von der Patenteinreichung des Verfahrens im Sommer 2010 bis zu den ersten Planunterlagen für das Scale-up der bestehenden kleinen Stuttgarter Versuchsanlage auf industrielle Größe. Scale-Up-Faktor ca 50-fach.

Ab dem Jahreswechsel folgten die Erstellung der Blockschaubilder und die Rohrleitungs- und Instrumentierungs-Schemata für die Anlagenplanungen in verschiedenen Varianten und an verschiedenen möglichen Standorten. Im April beauftragte AUDI Ingolstadt dann die SOLARFUEL mit der Genehmigungsplanung und dem Bau der weltweit ersten solchen Anlage am Standort Werlte in Norddeutschland.

Diese Anlage erzeugt Erdgas zum Betrieb von PKWs aus mittels Windenergie klimafreundlich erzeugtem Strom. Kohlendioxid aus einer benachbarten Abfall-Biogasanlage, welches bei der Aufbereitung von Biogas zu Biomethan entsteht, wird von der Solarfuel-Anlage bei diesem Prozess vollständig verwertet und zur Herstellung von lagerungsfähigem, leicht transportfähigem und für den Antrieb von Fahrzeugen und für die Prozesstechnik tauglichem künstlichem Erdgas verwendet.

Für dieses Projekt erstellte Ingenieurbüro Friederich bis zum Sommer 2011 Plan- und Genehmigungsunterlagen für die Behörden sowie ein 3D-Modell der zukünftigen Energieerzeugungsanlage mit AUTOCAD-INVENTOR.

In der Projektphase ab April vergrößerte sich das Projektteam explosionsartig und es kamen hinzu: Externer Projektleiter, Berechnungsingenieur und mehrere weitere Mitarbeiter. Innerhalb von 3 Monaten wurde die konkrete Planungsarbeit bis zu Genehmigungsreife durchlaufen.

An dieser Stelle endet unsere Beauftragung als externer Dienstleister planmäßig, da SOLARFUEL (heutiger Name ETOGAS) Personal zur Festanstellung einstellt.

Die Anlage in WERLTE ging Mitte 2013 in Betrieb.

AUDI beabsichtigt, die zeitgleich auf den Markt gebrachte Fahrzeugflotte des AUDI A3 TCNG mit einer Größe von bis zu 1.500 Fahrzeugen und einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 km/Jahr mit kohlendioxidneutralem E-Gas zu versorgen.

Weitere Informationen und Beispiele zum Solarfuel/AUDI-Projekt im Internet:

Audi beauftragt die SOLARFUEL Pilotanlage
und
Industrielle 63 MW Power to Gas Anlage - AUDI "E-Gas-Anlage"

Wir sind stolz, dass wir an einem solchen bahnbrechenden und wichtigen Projekt bei der Startphase haben mitarbeiten dürfen - Danke SOLARFUEL.


2011


3D-Konstruktion von Lagerungen für Fernwärmeleitungen der ENBW in Stuttgart.
Gezeigt werden sollte in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner für FEM-Berechnungen, dass die Auswirkungen einer Durchmesservergrößerung der isolierten Leitungen konstruktiv vorgeprüft und abgesichert werden können.

Das Bild-1 zeigt eine solche Doppelrohrhalterung und den konstruktiven Aufbau inkl. Rohrleitungsisolation.

Im Auftrag von RECON Rosenheim wurde anhand der von uns erstellten 3D-Modelle mittels Methoden der FEM (Programm NASTRAN) nachgewiesen, dass die durch Temperaturschwankungen der Umwelt, aber auch beim An- und Abfahren des Fernwärmetransportes hervorgerufenen Auslenkungen der Leitungen keine unzulässig hohen Belastungen und Spannungen erzeugen. Eingesetzt wurden bewegliche Lagerungen in den doppelstöckigen Rohrhalterungen. Sehr anschaulich konnte von uns in einem animierten Film die geplante Beweglichkeit der Konstruktion gezeigt werden.

Aus dem 3D-Modell wurden dann die Werkstattzeichnungen für die Fertigung abgeleitet.

Das Bild-2 zeigt die bewegliche Lagerung.

Vergleichbare Projekte haben wir für unseren Kunden RECON auch für die Projekte "Geothermie Aschheim bei München" (Autobahnuntertunnelung, Rohrleitungen) und VW Werk Wolfsburg (Isolierte Wärmeleitungen, Statik Rohrleitungsabfangung) durchgeführt. Die FEM-Berechnungen erledigte unser Partner "Speedy Engineering" am Bodensee.


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Friederich-Logistik UG
z.Hd. Thomas Friederich
Burgstraße 2A
D 75031 Eppingen-Mühlbach

Telefon: 0171 5361 258
E-Mail: friederich@friederich-logistik.de

Es gelten die im Impressum wieder-
gegebenen AGB und weiteren Hinweise.